Von Melanie G. Host
Heiligenattribute – Fisch

Der Fisch gilt als traditionelles christliches Symbol, welches bereits im Urchristentum eine wichtige Rolle spielte und einen engen Bezug zur Eucharistie hatte. Diese wurde in den Wandmalereien der frühchristlichen Grabstätten zumeist als die wundersame Vermehrung der fünf Gerstenbrote und der zwei Fische zur Speisung der Fünftausend aus dem Johannesevangelium (Joh 6,1-15) dargestellt. Jesus hatte sich dabei als lebendige Speise, die ewiges Leben schenkt, verheissen.
Die Urchristen, die Zeit wegen ihres Glaubens verfolgt wurden, verwendeten den Fisch als geheimes Zeichen, um sich einander als Gläubige zu erkennen zu geben.

Auch dem heute vorgestellten Heiligen ist u.a. der Fisch als Attribut beigestellt.

Der spätere hl. Antonius von Padua wurde als Ferdinand Martim de Bulhões e Taveira in eine portugiesische Adelsfamilie hineingeboren.

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