Von Pfr. Dr. Guido Rodheudt

Christus@home?

Man ist daran gewöhnt, dass man ihm in festlicher Atmosphäre begegnet, in gehobener Kleidung und in einer Stimmung, die nicht unbedingt alltäglich ist. Denn, wann immer man die Musik Ludwig van Beethovens hört, weiss man, dass hier etwas Klassisches auf dem Programm steht, etwas, das aussergewöhnlich ist und das deswegen in einer besonderen Atmosphäre stattfindet: in Konzerthallen oder Opernhäusern, in jedem Fall an Stätten, an denen die Musik des grossen Meisters angemessen genossen werden kann.

Beethoven zu den Menschen bringen

Nun hat sich allerdings herausgestellt, dass Beethoven und seine Musik dabei zwar schön und dem Fanpublikum entsprechend zelebriert werden kann, dass aber deswegen auch gleichzeitig die klassische Musik des Komponisten – so wie alles Klassische – mehr und mehr etwas für Spezialisten wird und dass ganze Bevölkerungsschichten abgehangen werden, was den wieder-um allgemeingültigen und auch den allgemeinbildenden Charakter von Beethovens Musik mehr und mehr verdunkelt.

Deswegen hatte sich die BeethovenStadt Bonn im Jahre 2012 etwas Besonderes einfallen lassen, das auch im Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag des berühmten Komponisten wieder veranstaltet werden sollte. Es ist das Projekt «Beethoven@home».

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