Von P. Bernward Deneke FSSP

Der Sieg des Lichtes – Eine österliche Betrachtung

Es ist vollbracht. Die Sonne, die in den roten Fluten des Leidensmeeres untergegangen war, hat sich strahlend erhoben. Das Evangelium sagt es uns: Als die Frauen zum Grabe kamen, war eben gerade die Sonne aufgegangen (Mk 16,2). Die Sonne, die Christus ist, das Licht der Welt.

Der Weg der Christus-Sonne

Am Osterfest, das mit ursprünglichem Namen Pascha, also «Durchzug», heisst, ist es gut, dass wir uns den Weg dieser wahren Sonne in Erinnerung rufen:

  • Am Anfang stand ihr Eintritt in unsere Welt: Für uns Menschen und um unseres Heiles willen ist Er vom Himmel herabgestiegen, hat Fleisch angenommen aus Maria, der Jungfrau, und ist ein Mensch geworden. (Glaubensbekenntnis von Nizäa und Konstantinopel) 
  • Dann, nach Jahrzehnten verborgenen Lebens und Leuchtens in Nazareth, folgte das öffentliche Wirken. Die Sonne zeigte sich den Menschen in menschlicher Gestalt, spendete Licht und Wärme, Wahrheit und Heilung. Aber war diese Zeit – bei allen Lichtblicken – nicht zugleich ein langsames Sich-Zuziehen des Himmels, eine anwachsende Verdunkelung, durchgrollt und durchzuckt bereits vom nahenden Gewitter? Der Feind sann auf Vernichtung. Das Licht kam in die Welt, aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht (Joh 3,19). Sie übergaben sich dem Regiment des Fürsten der dunklen Welt. 

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