Von Pfarrvikar Otfried Schubert

Mit den Augen der Mutter Gottes das Leiden des Herrn betrachten

«Gott, Du lehrtest den hl. Gabriel, unablässig die Schmerzen Deiner lieben Mutter erwägen…; gib uns um seiner Fürsprache und um seines Beispiels willen die Gnade, uns den Tränen Deiner Mutter so anzuschliessen, dass wir durch ihren mütterlichen Schutz das Heil finden.» So betet die Kirche am Fest des hl. Gabriel von der Schmerzhaften Mutter, das heuer in die ersten Tage der Fastenzeit fiel. Die Oration des Festes fasst das geistliche Leben des hl. Gabriel Possenti zusammen.

Im Streben nach dem ewigen Heil entschloss er sich beim Anblick eines Gnadenbildes der Allerseligsten Jungfrau zum Eintritt in die «Kongregation vom Leiden Jesu Christi». Im Alter von 18 Jahren wurde er mit dem Habit der Passionisten bekleidet und erhielt seinen Ordensnamen «Gabriel von der Schmerzhaften Mutter». Im Zentrum des geistlichen Lebens der Passionisten steht die Betrachtung des Leidens des Herrn für das Heil der Welt.

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