Von Melanie G. Host

Aroniabeere

Ursprünglich stammt die Aroniapflanze aus dem östlichen Nordamerika, doch mittlerweile wird sie aufgrund ihres enormen Gesundheitspotenzials auch in Europa angepflanzt, neuerdings auch von einigen Bauern in der Schweiz. Die Pflanze ist buschartig und kann 2 – 3 Meter hoch werden. Die amerikanischen Ureinwohner schätzten bereits die gesundheitlichen Vorteile der Aroniabeeren.

Als gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe wären zum einen die Vitamine A, C, E, K und der B-Komplex (ausser Vitamin B12) sowie die Mineralien und Spurenelementen wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink und Eisen zu nennen.

Der mengenmässig grösste Wirkstoffanteil zählt jedoch zur grossen Gruppe der Polyphenole, deren Hauptvertreter Flavonoide und Anthocyane sind. In der Aroniabeere beträgt der Gesamtgehalt an Polyphenolen 10–20 g/kg und der Gehalt an Anthocyanin 4–8,5 g/kg.

Polyphenole gelten als sehr kraftvolle Antioxidantien.

Im menschlichen Organismus zeigen Flavonoide eine ähnliche Wirkung wie bei den Pflanzen. Ihre Hauptwirkung liegt darin, dass sie die Körperzellen vor oxidativen Schäden bewahren, die durch freie Radikale ausgelöst werden.

Anthocyane (eine Untergruppe der Flavonoide) können die Thrombozytenbildung verringern und das Sehvermögen positiv beeinflussen. Zudem konnte man ihnen eine entzündungshemmende und antikar­zinogene Wirkung nachweisen.

Sowohl bei einer Erkältung als auch bei Grippe ist es sinnvoll, auf vitalstoffreiche, polyphenolhaltige Lebensmittel, wie den Saft der Aroniabeere, zurückzugreifen. Dieser kann auch bei einer beginnenden Erkältung schnell Linderung verschaffen.

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