Von Generalvikar Andreas M. Fuchs

Diese Worte sind dem Schreiben des hl. Papstes Johannes Paul Il. über den Rosenkranz entnommen, in dem er gegen Ende schreibt: «Nehmt aufs Neue den Rosenkranz mit Vertrauen in Eure Hände! Entdeckt den Rosenkranz wieder im Licht der Heiligen Schrift, in Einklang mit der Feier der Liturgie und unter den Umständen des alltäglichen Lebens. Dieser Aufruf darf nicht ungehört bleiben!» (RVM 43).

Im lichtreichen Rosenkranz sind viele Schätze verborgen, die es immer wieder neu zu entdecken, zu schätzen und zu lieben gilt.

Der Rosenkranz der Sakramente

Der lichtreiche Rosenkranz gibt uns die Möglichkeit, unsere Beziehung zu den Sakramenten zu vertiefen. Die Taufe Christi im Jordan, bei der der Heilige Geist sichtbar in der Taufe auf ihn herabkommt, erinnert uns an unsere eigene Taufe und Firmung. In der Taufe haben wir dem Teufel und seinem Pomp abgesagt, den Glauben bekannt und sind Kinder Gottes geworden. Im Sakrament der Firmung haben wir die Fülle der Gaben des Heiligen Geistes empfangen. Was haben wir aus diesen überreichen Gnadengeschenken gemacht? Welcher Geist führt uns im Alltag: der Geist der Welt oder der Geist Gottes? Wie sieht unser geistliches Leben aus?

Im zweiten lichtreichen Geheimnis betrachten wir Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat. Jesus erhebt die Ehe zur Würde eines Sakramentes. In der heutigen Zeit gibt es viel Verwirrung und haufenweise Irrlehren über die Ehe. Wie gut kenne ich die Lehre der Kirche über Ehe und Familie?

Das dritte Geheimnis des lichtreichen Rosenkranzes ist der Verkündigung des Reiches Gottes mit dem Aufruf zur Umkehr gewidmet. Wir sind eingeladen, das Sakrament der Beichte neu zu entdecken, als jenes wunderbare Sakrament, in dem wir die Barmherzigkeit Gottes über unser Elend am eigenen Leib ganz konkret erfahren.

Die Verklärung Christi erinnert uns daran, dass wir durch das Kreuz zur Auferstehung und Verherrlichung gelangen. Das Sakrament der Krankensalbung vereint unser Leiden mit den Leiden Christi und lässt uns alles in die Hände Gottes legen.

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