Von Melanie G. Host

S wie Säckelblumen

Die Säckelblumen (Ceanothus) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Kreuzdorngewächse.

Sie wachsen als Sträucher, manchmal auch als kleine Bäume, und erreichen Wuchshöhen zwischen einigen Zentimetern und 3 Metern.

Die Gattung Ceanothus kommt ausschliesslich in Nord- bis Mittelamerika vor, wobei die meisten Arten in Kalifornien, andere wenige aber auch im Osten der USA, im Süden Kanadas sowie in Guatemala vorkommen.

Säckelblumen wachsen bevorzugt auf Felsen, in trockenen Wäldern sowie auf steinigem oder sandigem Boden.

Im deutschsprachigen Raum sind sie ab und zu als Zierstrauch anzutreffen, dessen Blütezeit von Juli bis Oktober reicht.

Die amerikanischen Ureinwohner verwendeten die Blätter, Wurzeln und die Wurzelrinde als Tee bei schweren infektiösen Erkrankungen. Ende des 19. Jh. übernahm ein amerikanischer Arzt die Pflanze in die Homöopathie.

In der Homöopathie wird die Säckelblume primär als Milzmittel verwendet, doch in der Naturheilkunde sind auch Urtinkturen gebräuchlich.

Der amerikanische Arzt Burnett beschrieb ihre Wirkung wie folgt: «Wenn Herzstörungen gleichzeitig mit einem Milzleiden bestehen, ist die Linderung, die durch die Gabe von Ceanothus zu erzielen ist, höchst bemerkenswert». Die Säckelblume ist gleichsam ein Drainagemittel für die Milz und kann gut vorbeugend, aber auch bei bereits bestehenden Leiden wie Milzschwellungen und -tumoren eingesetzt werden.

Exkurs Die wenigsten von Ihnen wissen vielleicht, welche Aufgaben unsere Milz in unserem Körper hat.

Den vollständigen Artikel können Sie als Abonnent des SKS lesen.