Die «Gay-Pride-Märsche» und die richtige katholische Antwort

Von P. Bernward Deneke

Einleitende Erklärung: «Ein katholischer Bischof hat die schwere moralische Pflicht, seine Stimme zu erheben und Stellung zum Phänomen der Gay-Pride-Märsche beziehen. Der Grund dafür ist die Tatsache der systematischen Verbreitung der Gay-Pride- Märsche in der Welt der westlichen Zivilisation. Darüber hinaus stellt man fest, dass das Phänomen der Gay-Pride-Märsche zu zunehmend Unterstützung von Vertretern der katholischen Geistlichkeit erhält. Gleichzeitig herrscht eine Situation, welche weitgehend vom Schweigen, der Passivität und der Furcht jener geprägt ist, die in der Kirche die Pflicht haben, sich unmissverständlich zu diesem Problem zu äussern, um das Leben der Kirche vor der Unterwanderung durch das Gift der Ideologie der Homosexualität und der Gendertheorie zu schützen und die Wahrheit von Gottes Schöpfung und Seiner Heiligen Gebote zu verkünden.»

In den vergangenen Jahrzehnten breiteten sich in den Städten der westlichen Welt öffentliche Kundgebungen aus, welche «Gay-Pride» («Gay-Stolz») genannt werden. Dieses beständig wachsende Phänomen hat das klare Ziel, den öffentlichen Raum in allen Städten der westlichen Welt zu erobern, und auf lange Sicht auch in den Städten der ganzen Welt, mit Ausnahme der Städte der islamischen Welt aus Furcht vor vorhersehbaren gewalttätigen Gegenreaktionen.

Solche Kundgebungen werden mit enormem finanziellen und logistischem Aufwand durchgeführt, begleitet von einer propagandistischen Werbung, die im Gleichklang von den einflussreichsten Kräften des öffentlichen Lebens unterstützt wird, nämlich von der politischen Nomenklatura, den sozialen Netzwerken, den mächtigen Wirtschafts- und Finanzkonzernen. Solch eine einmütige Unterstützung seitens der erwähnten Kräfte des öffentlichen Sektors war typisch für die geschichtlichen totalitären Systeme, und zwar mit dem Ziel, der Gesellschaft eine bestimmte Ideologie aufzuzwingen. Die «Gay-Pride»-Kundgebungen ähneln unverkennbar den propagandistischen Aufmärschen verschiedener politischer Regime der Vergangenheit.

Allerdings blieb noch eine ganz wichtige Einrichtung des öffentlichen Lebens übrig, welche noch nicht offiziell oder noch nicht im grossen Ausmass dem gleichgeschalteten Sprechchor der «Gay-Pride-Märsche»-Unterstützer beigetreten ist. Diese Stimme ist die katholische Kirche. Der Totalitarismus der Ideologie der Homosexualität bzw. der Gendertheorie verfolgt sein ehrgeizigstes Ziel, nämlich die Eroberung der letzten Widerstandbastion, die katholische Kirche. Leider hat dieses Bestreben inzwischen einige Erfolge erzielt. Es zeigt sich, dass eine wachsende Zahl von Priestern und selbst einige Bischöfe und Kardinäle öffentlich und auf verschiedene Weise ihre Unterstützung für solche totalitäre, «Gay-Pride» genannte, Märsche zum Ausdruck bringen. Dadurch werden solche Priester, Bischöfe und Kardinäle zu Aktivisten und Förderern einer Ideologie, welche eine direkte Beleidigung Gottes und eine Beleidigung der Würde des Menschen darstellt, der nach dem Bild und Gleichnis Gottes, und der als Mann und Frau geschaffen wurde.

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2018-08-20T19:43:26+00:00

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