Zinnkraut

Von Melanie G. Host

Das Zinnkraut (equisetum arvense), auch (Acker-) Schachtelhalm oder Kammenkraut genannt, gehört der Schachtelhalmgewächse an und ist mehrjährig.

Man findet es auf der gesamten Nordhalbkugel sowie als Neophyt in einigen südlichen Ländern. Seine langen, austreibenden Wurzeln reichen bis zu 1,60 Meter in den Boden.

Die wichtigsten Wirkstoffe des Schachtelhalms sind: Kieselsäure, Flavonoide, Pflanzensäuren, Saponine, Kalium, Natrium und Magnesium.

Besonders hervorzuheben ist hier die Kieselsäure, deren Anteil von zehn Prozent wohl der höchste unter den heimischen Pflanzen ist. Die Kieselsäure festigt das Bindegewebe und bewirkt, dass Hautverletzungen besser verheilen. Eiterbakterien wie Staphylokokken und Streptokokken, die Wunden infizieren können, vermehren sich unter ihrem Einfluss langsamer, weil die Säure ihren Stoffwechsel stört. Hildegard von Bingen weist auf die Wirkung des Zinnkrauts bei Nasenbluten hin, wobei man in dem Fall das Kraut schnupfen sowie ein mit dem Saft getränktes Tüchlein in die Nase einführen soll, was die Blutung stoppt.

Den vollständigen Artikel können Sie als Abonnent des SKS lesen.
2018-08-19T22:11:30+00:00

Datenschutz

Jeder Mensch hinterlässt Fussspuren. Im Internet heissen diese Spuren Cookies. Auf unserer Seite hinterlassen Sie nur die nötigsten Spuren. Erfahren Sie mehr darüber in unserer Datenschutzrichtlinien.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Nur First-Party-Cookies zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück