Von Pfr. Dr. Johannes Holdt

Zum Muttertag

Es ist gut, wenn sich wenigstens am Muttertag alle einmal wieder daran erinnern, was sie ihrer Mutter zu verdanken haben und wenn sich die ganze Gesellschaft daran erinnert, welchen Dienst die Mütter leisten. Leider hat es sich noch nicht in genügendem Masse herumgesprochen, was uns die Psychologen sagen – was uns aber auch unsere eigene Lebenserfahrung und unser gesunder Menschenverstand sagen könnte: dass es das A und O ist für die Entwicklung, für das Gedeihen eines Menschen, dass er von Anfang an, von Geburt an hineinwachsen darf in eine Welt der Liebe und der Geborgenheit. Der Mensch ist – biologisch gesehen – ein Nesthocker – und zwar ein extrem pflegebedürftiger Nesthocker. – Das Menschenkind braucht nichts so sehr wie das sichere Nest und die Nestwärme; es braucht viel Pflege, viel Zuwendung und Zeit in einer festen familiären Umgebung, damit es sich in Ruhe entwickeln kann, Urvertrauen fassen kann zur Welt und zu einer Persönlichkeit heranwächst, die ihrerseits auch wieder Positives weitergibt, etwas tut für die Menschen und die Welt. Und in wessen Händen liegt es, dass immer wieder neu solche Menschen heranwachsen und unsere Gesellschaft erhalten? – In den Händen der Familien und darin ganz besonders der Mütter.

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