Das Gleichnis vom verlorenen Sohn für Kinder

„Pinocchio“ ist ein Klassiker, der uns auch heute noch viel zu sagen hat.

Pinocchio ist eine zum Leben erwachte Holzpuppe, welche ihrem Schöpfer wegrennt und erst nach vielen Abenteuern zu ihm zurückfindet. Zu Beginn seines Irrwegs wird Pinocchio mehrfach von einer Grille, der Stimme seines Gewissens, gewarnt – doch der Knabe schlägt sie einfach tot. Statt auf sie hört er auf schlechte Freunde, die ihn ins Verderben führen. Kater und Fuchs bringen ihn um sein Geld. Kerzendocht verführt Pinocchio, mit ins Spielzeugland zu kommen, zuvor will ein Theaterdirektor aus ihm Feuerholz machen.

Pinocchio gerät mehr und mehr in Schwierigkeiten. Wann immer er lügt, wächst ihm eine lange Nase. Öfters hätte er die Möglichkeit zur Umkehr, aber statt das Gute wählt er über weite Strecken das Schlechte. Erst nachdem er zu seinem Vater zurückgekehrt ist, schafft es Pinocchio, ein anständiges Leben zu führen. So wird aus dem Hampelmann ein richtiger Junge.

Pinocchio ist ein Schelmen‐Roman mit märchenhaften Versatzstücken. Die Hauptfigur entwickelt sich von einem hölzernen Bengel zu einem liebenswürdigem Charakter. Junge Leser lernen durch die Lektüre, dass lügen nichts bringt, dass Trägheit und Ungehorsam Folgen haben.