Erziehungsmodelle der Entfremdung und vernachlässigter Geborgenheit

Von Prof. Dr. Reinhold Ortner – Neulich sagte mir eine Mutter unter Tränen: “Was sollen wir Mütter denn tun? Wir haben keine Zeit mehr für unsere Kinder.“ Die Gesetzgebung in der heutigen Familien- und Rentenpolitik zusammen mit Ganztages-Betreuung ab einjährigem Baby-Alter (oder noch früher) führt zwangsläufig zu immer tiefer wachsenden Wurzeln der Entfremdung zwischen Eltern und Kind. Lehrkräfte im schulischen Grund- und Sekundarbereich beginnen der Resignation zu erliegen. Psychiater klagen, dass sie in ihrer langjährigen Praxis noch nie so viele im Lehrberuf stehende Männer und Frauen mit depressivem “Burn-out” und Nervenzusammenbrüchen behandeln mussten.

Susanne, eine meiner ehemaligen Pädagogik-Studierenden, klagte mir in großer Enttäuschung: „Werterziehung, die Sie uns in Ihren Vorlesungen ans Herz legten, ist beinahe unmöglich geworden. Wir können nicht aufbauen, wenn die Grundlegung fehlt. Diese wurde in der so wichtigen frühkindlichen Phase verpasst, in der die Vorprägung ethischer und religiöser Werte in Liebe und Geborgenheit bei Vater und Mutter hätte beginnen müssen. Stattdessen führt mit zunehmendem Alter die negative Beeinflussung durch Medien, Handy Smartphone sowie unkontrolliertem sittlich schädlichem und belastendem Gewalt- und Pornokonsum im Internet zusätzlich zu Konzentrations- und Lernschwächen.“

Diese psychisch-geistigen Belastungen schmälern und verhindern das Erreichen wichtiger Ziele im Schulunterricht sowie in der Erziehung. Warum sprechen dann verantwortliche Politiker von “faulen” oder schlecht ausgebildeten Lehrern und Erziehern”? Das neuerdings eingeführte “pädagogische Vorschulsystem” birgt in sich die Gefahr der Entfremdung zwischen Eltern und Kind. Es entzieht untergründig bereits schon im Krabbel-Alter Babys die notwendige existenziell-individuelle Sicherheit innerhalb der “Nestwärme” und Geborgenheit im Elternhaus und verhindert gleichzeitig jenen existenziell unersetzlichen liebevoll vermittelnden Kontakt vor allem zur Mutter. Damit wird  Kindern bereits in ganz jungen Jahren der körperlich, geistig und psychisch (auch wissenschaftlich) als entwicklungsnotwendig erkannte und zugleich Liebe, Geborgenheit und „Nestwärme“ vermittelnde Einfluss ihrer Mütter und Väter entzogen.”

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2018-04-24T10:14:16+00:00

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