Für andere glauben, beten, opfern und lieben – Erneuerung durch Sühne

100. Jahrtag der Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Fatima

Von Pfarrer Dr. Eugen Daigeler | Nur wenige Menschen nahmen Notiz von dem Ereignis am 13. Mai 1917, dem später Päpste weltgeschichtliche Bedeutung zumassen. Mitten in Portugal in der Nähe des Dörfchens Fatima zeigte sich die heilige Jungfrau drei Hirtenkindern. Ihre Namen waren Jacinta und Francisco Marto, zwei Geschwister von sieben und neun Jahren, sowie Lucia dos Santos, ihre zehnjährige Cousine.

Die Kinder konnten weder lesen noch schreiben; Armut herrschte in den meisten Familien, daher konnten sie keine Schule besuchen, sie mussten mithelfen. Jeden Tag verliessen die Kinder früh das Haus, um die Schafe auf eine Weide zu führen und zu hüten. Es waren normale Kinder, die neben der Arbeit mit Spielen und Geschichten ihren Tag zubrachten; ab und an spielte Francisco auf der Flöte und Jacinta tanzte von Herzen gern die Tänze ihrer portugiesischen Heimat.

Die Kleinen erkennen Gottes Wirken
Durch das Land ging damals ein schmerzlicher Riss: Die Regierung hatten glühende Kirchenhasser übernommen. Mit ihren Vorschriften suchten sie nach Kräften das Wirken der Orden und der Priester einzuschränken. Ihre Zeitung „O saeculo“ verhöhnte öffentlich den katholischen Glauben und Gottes Gebote. Zur gleichen Zeit hielten die einfachen Menschen im Volk am Glauben ihrer Väter fest. Auch in der Familie Dos Santos und besonders im Hause Marto wurden die Kinder im Glauben unterwiesen. Gemeinsam wurde gebetet und der sonntägliche Messbesuch war fester Bestandteil des Lebens. Diese Menschen hätten sich nicht als aussergewöhnlich fromm verstanden. So auch die Kinder: Wenn sie beim Schafehüten den Rosenkranz beteten, hatten sie sich eine Kurzform zurechtgelegt, bei der sie lediglich „Vater unser“ sagten bei den grossen Perlen und „Ave Maria“ bei den kleinen, ohne diese Gebet weiter zu sprechen.

Doch Gott sieht auf die Niedrigen, wie einst in Nazareth, einem kleinen Dorf in einem politisch unbedeutenden Land, besetzt von einer fremden Macht. […]

Der vollständige Artikel findet sich im SKS.

2017-05-22T10:18:14+00:00

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