Eine Erweckung, über die wir nur staunen können

Pfarrer Dr. Gottfried Martens über die Konversion
Hunderter iranischer Zuwanderer zum Christentum, Tränen im Tauf-Unterricht und die Not der Christen in den Flüchtlingsheimen

Kaum beachtet von der deutschen Öffentlichkeit konvertieren Hunderte Flüchtlinge aus dem Iran und Afghanistan zum Christentum – und sehen sich in Flüchtlingsheimen neuerlichen Bedrängnissen ausgesetzt. Wichtigster Anlaufpunkt für die Konvertiten ist die Dreieinigkeitsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Berlin. Pfarrer Dr. Gottfried Martens hat dort in den letzten Jahren schon mehr als tausend Flüchtlinge getauft.

Er wurde bundesweit bekannt, als er auf die Bedrohung von Christen in Flüchtlingsheimen hingewiesen hat. Auf einer „Domspatz-Soirée“ im Bernhard-Lichtenberg-Haus des Erzbistums Berlin sprach Michael Ragg mit dem mutigen Seelsorger.

M. Ragg: In Ihrer Gemeinde in Berlin-Steglitz sind schon fast tausend Zuwanderer mit muslimischen Hintergrund Christen geworden. Woran liegt das?
Pfarrer Dr. Gottfried Martens: Es bleibt insgesamt immer ein Wunder des Heiligen Geistes. So etwas kann man nie selber machen. Dass Menschen sich derart dem christlichen Glauben zuwenden ist ein Wunder, eine Erweckung, über die wir immer nur staunen können. Der Hintergrund ist, dass im Iran selbst vor allem im letzten Jahrzehnt eine christliche Untergrundbewegung in ganz großem Stil entstanden ist.

Ragg: Wie stark ist diese Bewegung?
Pfarrer Dr. Gottfried Martens: Die Dimensionen können wir nur erahnen, weil es naturgemäß keine Statistiken geben kann. Nach seriösen Schätzungen sind im Iran zwischen einer halben Million und einer Million Menschen vom Islam zum christlichen Glauben konvertiert. In aller Regel haben sie nicht die Möglichkeit, die heilige Taufe zu empfangen, treffen sich aber in Hausgemeinden. Zum Teil fahren sie nach Armenien oder in die Türkei, um dort getauft zu werden. Die Geheimdienste versuchen dann immer wieder, diese Hausgemeinden ausfindig zu machen. Ein Teil wird verhaftet, der Rest kann fliehen und konnte – ich muss leider in der Vergangenheit reden – über die Türkei nach Europa fliehen. Diese Tür ist mittlerweile geschlossen. Dir iranischen Christen sind jetzt in ihrem Land gefangen. Aber viele konnten in den letzten Jahren fliehen und auch nach Deutschland gelangen.

Ragg: Was berichten Ihnen die Menschen darüber, wie sie mit dem Christentum in Berührung gekommen sind?
Pfarrer Dr. Gottfried Martens: Sehr oft gehen diese Geschichte so los: […]

Der vollständige Artikel findet sich im SKS.

2017-04-24T17:05:01+00:00

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