Aufbruch in der Kirche

Erwin auf der Maur, Beringen – Ein fataler Zug unserer weltlichen Kultur meint, die Gleichheit von Frau und Mann müsse sich niederschlagen in der Gleichförmigkeit ihrer Dienste. Nach 2017 erstrebten gewisse Kreise die Weihe von Diakoninnen. Heute fordern die Leute um die «Herbert-Haag-Stiftung» offen das Frauenpriestertum für die katholische Kirche. Allfällige Widerstands­nester neben Rom seien zu beseitigen. Man müsse dialogfähige Priester zu Oberhirten bestimmen. Mit der Bezeichnung «dialogunfähig» ist ja jeder Mensch fertig zu machen. Denn Bischöfe wie Dr. Vitus Huonder in Chur seien für solche Ämter ungeeignet. In diese Kerbe hauen immer wieder gewisse Pfarrblätter wie auch das Forum für die Kantone Thurgau und Schaffhausen. Für diese Anliegen sind manche kirchlichen Hefte ganzseitig bereit. Der·sogenannte «Reformstau» ist jedoch Jesu Christi selbst anzulasten. Er hat wohl mit Bedacht 12 Apostel auserwählt, die er auch wollte. Maria, seine Mutter, Maria Magdalena, Salome und andere fähige Frauen hat Jesus nicht dazu bestimmt. Wer die Bedeutung der Hl. Eucharistie kennt, weiss, dass der Priester in personam Jesu Christi sich seinem Vater aufopfert. Wären Frauen für diese sakrale Handlung geeignet? Papst Johannes Paul II. verneint dies strikte in «Ordinatio sacerdoalis». Forderungen für diese Ärnter grenzen an Rebellion in der katholischen Kirche. Wir brauchen Glaubenstreue Bischöfe, die uns mutig den wahren christlichen Glauben verkünden.

2018-01-24T15:19:15+00:00