Das Wort Evangelium

Von Kaplan Florian Leppert | Ein bekannter religiöser Zeitgenosse hat einmal das Diktum aufgestellt:
„Das Anhören des Wortes Gottes ist ein Kennzeichen für die Kinder Gottes. Das Nichtanhören des Wortes
Gottes ist der Anfang des religiös-sittlichen Untergangs
“!

Unbenommen der persönlichen Zustimmung oder Ablehnung dieser These kann wohl niemand einen
gewissen inneren Zusammenhang zwischen diesem Ausspruch und dem momentan herrschenden religiös-christlichen Klima näherhin in unserem Land bzw. in der ganzen westlich orientierten Welt feststellen.

Daher ist sicherlich sinnvoll wieder einmal dem Wort Gottes näher zu kommen, insbesondere natürlich dem Evangelium. So wollen wir ganz einfach fragen: Was ist denn das eigentlich: Evangelium?

Das Wort Evangelium im Allgemeinen ist die Frohbotschaft über Jesus Christus und die Frohbotschaft Jesu Christi selbst. Der Engel der Weihnacht sprach: evangelizo vobis gaudium magnum. Ich „frohbotschafte euch eine große Freude“ (Lk 2,11ff). Dann beschrieb er in kurzen, kraftvollen Zügen den eben geborenen Christus. Vor allem nennt man aber jene heiligen vier Beschreibungen des Lebens Jesu durch Matthäus, Markus, Lukas und Johnannes: die vier Evangelien. Es sind großartige, planvolle, geschichtlich durchaus echte Auswahldarstellungen aus dem Überreichtum des Lebens Jesu. Zuerst haben die Apostel mündlich das Evangelium verkündet, nach dem Auftrag Jesu Christi selbst. Sie erzählten in überwältigender Art zunächst einfachhin das Leben Jesu. Dann entfalteten sie aus dem Leben Jesu den ganzen Aufbau und Inhalt seiner Wahrheit und Gnade, seines Gesetzes, seines Reiches und seines Rechtes. Endlich schrieben einzelne Männer die eigene oder die gehörte Apostelpredigt über das Leben Jesu nieder. Die unfehlbare, von Christus gestiftete Kirche aber versichert uns: der Heilige Geist selber habe jene Männer dazu angetrieben, …

Den vollständigen Artikel finden Sie im SKS.

2018-01-03T01:42:53+00:00