Wasserdost 

Der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum) gehört zur Familie der Korbblütler und ist mittlerweile in ganz Europa verbreitet. Volkstümlich ist er auch unter Namen wie Gischklee, Kunigundenkraut, Alapkraut, Wasserhanf oder Grundheil bekannt.

Die 50 bis 175 Zentimeter hohe Pflanze bevorzugt Standorte wie Feuchtwiesen, Ufer oder Waldränder. Die gefiederten, gegenständigen Laubblätter erinnern etwas an Hanfblätter, und die weiss- bis rosagefärbten Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Zu den Wirkstoffen des Wasserdosts gehören Eupatorin, Bitterstoffglykoside, Gerbstoffe, ätherisches Öl sowie Pyrrolizidinalkaloide.

Schon die alten Griechen nutzten die Pflanze gegen die Ruhr. Auch mittelalterliche Kräuterbucher empfahlen den Wasserdost […]

Den vollständigen Artikel finden Sie im SKS.

Wasserdost-Tinktur

Die gereinigten Wasserdostblätter in ein grosses, dunkles Schraubglas geben und mit 40%-igem Alkohol übergiessen, so dass alle Blätter bedeckt sind.
Das gut verschlossene Glas sechs Wochen an einem sonnigen, warmen Ort stellen und jeden Tag einmal kräftig schütteln.
Nach sechs Wochen die Tinktur abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Die Haltbarkeit einer solchen Tinktur liegt ungefähr bei einem Jahr.

2017-08-30T20:09:27+00:00