Ferienstress, Müssiggang oder Musse?

Von Generalvikar Andreas M. Fuchs | «Wie war es in den Ferien?» «Wunderbar! Wir haben ausgezeichnet gegessen und das Wetter zeigte sich von der besten Seite!» Es ist ja schon interessant, dass viele Menschen ihre Ferien über das Essen und das Wetter definieren, denn dies könnten sie eigentlich auch zuhause haben, zumindest, was das Essen betrifft. Ferien bedeutet hier scheinbar: einfach nichts tun und gut essen.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch solche, die den Ferienstress zu brauchen scheinen. Wir leben in einer sehr hektischen und kurzlebigen Zeit. Alles ist immer dringend und sollte sofort erledigt werden. Auch die Freizeit und die Ferienzeit ist oft mit so vielen Aktivitäten durchgeplant, dass für Musse und die Erholung der Seele kaum Raum bleibt. Was bleibt also zu tun? Ein gesundes Glaubensleben ordnet beides, die Arbeit und die Freizeit, und meidet den Müssiggang, um die Musse zur Entfaltung kommen zu lassen.

Der Müssiggang
Die Bibel sagt über den Müssiggang: «Gib deinem Sklaven Arbeit, damit er sich nicht auflehnt; denn einem Müssigen fällt viel Schlechtigkeit ein» Sir 33,28-29. Für die Lehrer des geistlichen Lebens bedeutet Müssiggang: faulenzen, nichts tun oder wie man heute sagen würde, abhängen, chillen. Dieser Müssiggang wird von den Heiligen klar als Übel verurteilt.

Den vollständigen Artikel finden Sie im SKS.

2017-07-03T11:43:00+00:00