„Was habe ich bloss getan?“ – Seelsorge in der Zelle Teil 1

Von Kaplan Florian Leppert | Wer Gefangene besucht, tritt über eine besondere Schwelle. Der Weg durch den Eingang eines Gefängnisses, das Durchschreiten einer schwer gesicherten Tür, die nur vermittels eines elektrischen Türöffners zu öffnen ist, lässt die Trennung von Welt „draussen“ und der Welt „drinnen“ bewusst und spürbar werden. Vom übrigen Leben weitgehend ausgegrenzt, der Freiheit entzogen und teilweise hoch gesichert verbringen Menschen eine gewisse Zeit ihrer Lebensspanne an einem eng umgrenzten, umfassend kontrollierten Ort, um eine Strafe zu verbüssen und befähigt zu werden, künftig ein Leben ohne Straftaten zu führen. Inhaftierte aufzusuchen und sie auf diesem Abschnitt ihres oft sehr schwer zu gehenden Lebensweges zu seelsorglich zu begleiten, ist eines der „sieben Werke der Barmherzigkeit“ (Mt 25,35) und geschieht im Auftrag Jesu. So gehört die Gefängnisseelsorge in den Kernbereich des kirchlichen Dienstes. Dieser Kernbereich wird jedoch oft sehr unterschiedlich wahrgenommen, von denen, die als Gefangene in der Haftanstalt inhaftiert sind, genauso wie von Menschen, die als Angehörige, Freunde oder Verwandte unter dem Schicksal eines Gefangenen mitbetroffen sind… Der vollständige Artikel findet sich im SKS.

2017-07-03T13:46:20+00:00