Auferstehung aus tiefer Not

„Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. Er tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind.“ ( 2 Kor 1,3-4)

Du warst voll froher Lebenszuversicht. Du hattest Lebensziele vor Augen, die du erreichen wolltest. In deinem Denken gab es nichts, was dich davon hätte abhalten können. Da traf dich das Unglück mit voller Wucht. Eine Krankheit zwang dich in die Knie. Ein geliebter Mensch brachte tiefe Enttäuschung. Hass und Gewalt des Bösen rissen dich in Verlassenheit, Schmerz, Leid, Erniedrigung und wurden deine täglichen Begleiter. Irgendetwas bäumt sich auf in dir. Und die bohrende Frage lässt dich nicht mehr los: Woran kann ich mich noch festhalten? Da taucht ein völlig unerwartetes Ereignis mit einem Mal deine Ängste in Freude und Liebe.

Als religionsfeindlicher Hass zuschlug
Vor kurzem wurde ich mit der Lebensgeschichte einer Christin konfrontiert, die im Verlaufe der schrecklichen und gnadenlosen Verfolgungen zur Zeit der stalinistischen Diktatur unter die Räder kommunistischer Justiz geriet. Julija, eine junge Frau aus der Ukraine, wurde von der Geheimpolizei wegen ihres öffentlich bekundeten Glaubens an Christus verhaftet, ihrer Familie entrissen und in einem berüchtigten Moskauer Polizeigefängnis eingekerkert. Es wurde eine schlimme Zeit, geprägt von Folterung, Todesangst, schwankender Hoffnung und niederdrückender Verlassenheit.

„Warum ist Schweigen die Antwort?“
„Es war ein Ort des Schreckens“, berichtete Julija…

 

„Und Gott wird abwischen“ – (Offb 21,4)

Der vollständige Artikel findet sich im SKS.

2017-04-24T14:20:17+00:00